Wochenende in Bildern (15./16.10.2016) 

  

Unser Wochenende startet recht früh und ohne das Mädchen. Sie ist seit Freitag bei den Großeltern und verbringt dort das Wochenende. Der Minimann und ich müssen nach Kaffee und Müsli schon los. Es ist Fortbildungswochenende. Thema: Elternschaft. Dort gibt es ein ziemlich leckeres Buffet. 


Wir steigen direkt ein ins Thema und sollen unsere Familienstruktur mit Hilfe von Schleichfiguren darstellen. Ich bin übrigens das Känguru in der Mitte. 


Meine Fortbildung bei der GfG zur Familienbegleiterin ist sehr familienfreundlich (es sind vier Babys anwesend!) und alles klappt erstaunlich gut. Der Minimann spielt morgens noch fröhlich vor sich hin…


Irgendwann reicht es ihm und er möchte schlafen. Generell hüpfe ich mit ihm an diesem Wochenende viel auf dem Flur rum, denn er scheint irgendetwas auszubrüten. Oder bekommt Zähne. Oder ist im Schub. …

Es gibt ziemlich leckeres filipinisches Mittag, allerdings warten wir etwas zu lange (wenn es nach dem Minimann geht) und ich muss schnell essen, bevor er zu ungemütlich wird.


Nach der Mittagspause halte ich ein kleines Referat zum Thema Eltern werden, Paar bleiben und wie wir das Thema als Kursleiterin behandeln können. Der Minimann wird derweil vom Freund durch den Park getragen und schläft. Ich bin ein bisschen aufgeregt. 


So sieht „mein“ Platz aus. Stoffwindeln, Tragetuch, Abhaltetöpfchen. Und Tee. Hatte ich schon erwähnt, das diese Fortbildung wahnsinnig familienfreundlich ist?! Nicht auf dem Bild: Der halbe Liter Kaffee, den ich nach dem Mittag brauchte.

Wir zwei sind erst gegen 20 Uhr zuhause, der Minimann möchte sofort ins Bett. Ich verabschiede noch den Freund, der muss am Abend arbeiten und bestelle mir was beim Lieblingsitaliener, dann falle auch ich ins Bett. 


Die Nacht war sehr unruhig und ich habe quasi nicht geschlafen. Der Sonntagmorgen startet noch früher als der Samstag und so sind wir schon um 8 Uhr auf Berlins Straßen unterwegs. Einer von zwei hat wahnsinnig gute Laune. 

Die hält nur leider nicht so lange an: Ich trage den Minimann sehr viel rum, er scheint wirklich krank zu werden. Ich lausche gespannt einem tollen Vortrag über Eltern-und Babyschlaf. Und hüpfe und tröste.

Der Sonntag ist sehr vollgepackt mit Wissen und der Minimann fordert mich sehr. Als wir abends endlich zuhause sind, empfängt uns ein fröhliches Mädchen. Endlich wieder komplett. 

Die Kinder sind sehr müde und beide um halb acht im Bett. Ich schneide eine Zwiebel auf und stelle sie ins Schafzimmer, in der Hoffnung, das die Nasen frei werden. Der Freund und ich räumen noch etwas auf, ich koche und wir falten gemeinsam Wäsche. Dann schaue ich mir die Mitbringsel des Mädchens an: Eine Glitzerhandtasche von Oma gefüllt mit Steinen und einer Babykastanie, eine Mehrjungfraubarbie, die ihren BH irgendwie verloren hat, Haarsträhnen und ein Minikürbis. Ich glaube, das war für uns alle ein gelungenes Wochenende. 

Mehr Wochenenden gibt es bei Geborgen Wachsen

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